Part 2

PI

Einführung

In diesem Teil des Handbuches erlernen Sie einen effektiven Gebrauch der Mental Games.
Meine Forschung im Bereich des Biofeedback, aber vor allem meine Erfahrungen in Seminaren haben zum Konzept der „Psychointeraktivität“ beigetragen.
Sowohl die Seminare als auch Präsentationen dienten mir als fortlaufende Quelle neuer Ideen und deren praktischer Umsetzung.
Ich glaube, dass dieses Konzept sich nur durch den intensiven Austausch mit den „Benützern“ in diese Richtung entwickeln konnte.

Das heißt aber nicht, dass Sie ihre experimentelle Herangehensweise, wie im ersten Teil beschrieben, aufgeben müssen und nun nur den Anweisungen der Bedienungsanleitung folgen sollen. Sehen Sie es bitte als ergänzende Methode zu Ihren persönlichen „Erforschungen“ an. Einige werden dafür nicht viel Zeit aufwenden, andere wieder werden sich mehr auf das eigene Herausfinden konzentrieren.

Nicht nur der Text in seiner geschriebenen Form ist zwangsläufig linear, so werde auch ich traditionelle nicht-interaktive Techniken gebrauchen um den Lern-Prozess zu beschreiben. In diesem Sinne werde ich einen idealen Trainings-Prozess beschreiben für eine ideale Person, die es in Wirklichkeit nicht gibt.
Von Zeit zu Zeit werde ich Vorschläge machen, wie Sie einzelne Trainingsmodule gebrauchen können, falls Sie mit Ihren Bemühungen keine positiven Ergebnisse erzielen.
Ebenso werde ich Ihnen erklären, warum ein bestimmtes Modul entwickelt wurde und wie es Ihre mentalen Fähigkeiten unterstützen kann.

Der ganze Ablauf ist vorgesehen für ein tägliches Training über 2 Wochen. Dabei gehe ich davon aus, dass Sie täglich 15 – 30 Minuten mit diesem System verbringen. Es spielt keine Rolle, wenn Sie die tägliche Zeit aufteilen, aber bitte bedenken Sie, dass so wie in jeder anderen Disziplin nur ein kontinuierliches, mentales Training Ihnen die besten Ergebnisse bringt.
Natürlich können Sie täglich mehr Zeit mit Mental Games verbringen, aber machen Sie daraus keinen Trainings-Stress, um zu versuchen innerhalb kürzester Zeit die besten Ergebnisse zu erzielen.

Entspannen Sie sich und genießen Sie es!

 
1 Schritte


Beginnen Sie mit dem Training, indem Sie sich zugleich entspannen und konzentrieren. Beobachten Sie das „schwebende“ Objekt und Ihren inneren Zustand, Ihre Gedanken, die kommen und gehen.
Versuchen Sie eine Verbindung zwischen Ihrem Geist und der multimedia Darstellung Ihrer Physiologie zu finden. Achten Sie auf die subtilen Veränderungen in Ihnen, wenn sich das Objekt nach oben oder unten bewegt.
Eine einfache Art Ihr System zu aktivieren, besteht darin, dass Sie drei tiefe Atemzüge nehmen oder an etwas denken, was Ihren Geist beunruhigt. Sie werden sehen, dass das Objekt sich nach oben bewegt.

Es gibt viele Möglichkeiten der Entspannung und es ist nicht meine Absicht Ihnen im folgenden Text alle aufzulisten.
Sie können die traditionellen Methoden des „Autogenen Trainings“, der Meditation benutzen. Wozu ich Sie ermutigen möchte, ist die persönliche Beobachtung. Ich bin mir sicher, dass Sie auf diesem Wege Ihre beste Methode der Entspannung finden.

Biofeedback ist wie ein Spiegel, der Ihren Inneren Zustand wiedergibt!

Wozu entspannen und konzentrieren zur gleichen Zeit?

Vor einigen Jahren hatte ich einen Mathematikstudenten, der an Biofeedback interessiert war.
Ich schloss ihn an einen ThoughtStream (GSR) an und er versuchte die Farben auf der LED-Anzeige von rot auf grün zu bringen. Als er beendete, setzte ich die Elektroden bei mir an, und führte meine Erläuterungen mit der Mathematik fort. Ich zeigte ihm einige Aspekte der linearen Algebra und der Matrizenkalkulation.
Ich war erstaunt, als ich bemerkte, dass ich immer mehr in den grünen Bereich kam, umso mehr ich mich in ein abstraktes Denken vertiefte.
Bis dahin glaubte ich, dass eine hohe mentale Leistung mit Stress korreliert. Aber in diesem Moment wurde mir klar, dass die traditionelle Methode des „Kreuzworträtsels“ ein perfektes Instrument  zur Entspannung und Konzentration gleichzeitig ist.
Betrachten Sie die Situation aus einem anderen Blickwinkel, mit dem Ziel sich nur zu entspannen. Wie verhält sich dabei Ihre Physiologie, hier repräsentiert durch den Hautwiderstandsfaktor (GSR)?

Wenn Sie sich entspannen, wird sich als erstes Ihr Hautwiderstand erhöhen. Das fliegende  Objekt wird herunterkommen. Aber ab einem gewissen Stadium der Entspannung werden Gedanken auftreten. Vielleicht sind es Gedanken, wie dass Sie diese Aufgabe nicht schaffen, oder Selbstgespräche mit Ihrem Partner oder andere Gedanken, die Ihren Geist belästigen. Sobald diese Gedanken in Ihren Kopf treten, werden Sie mehr Adrenalin produzieren und Ihr Hautwiderstand wird sich auf Grund dessen verkleinern.
Wenn Sie andererseits fokussiert aber entspannt bleiben, werden Sie keine störenden Gedanken in Stress versetzen.

In diesem Sinne braucht ein optimaler Zustand zum Lernen und Lehren nicht immer von Stress begleitet zu sein. Den Zustand wo ich konzentriert bin und mich dabei entspanne, nenne ich „relaxed focus“ (entspannte Konzentration). Sie werden in einigen Tagen bei Level 2 sehen, dass dies ein sehr aktiver Zustand ist.

 
U 2
 

Versuchen Sie auf der Plattform zu landen. Beobachten Sie Ihren Atem während Sie sich entspannen, bleiben Sie auf das fliegende Objekt und Ihren Atem fokussiert.

Anmerkung

Es ist normal, dass Ihr Objekt wieder nach oben gleiten will, unmittelbar bevor Sie die Landeplattform erreichen. Das Gefühl der Aussicht auf Landung ruft Stress hervor. Ich beobachtete bei manchen Personen, dass sie dieses Schema oft 10 mal wiederholen, bis sie endlich Erfolg haben.

Wenn diese Übung für Sie zu leicht war, dann stellen Sie die Empfindlichkeit auf einen niedrigeren Wert ein. Das Training wird dadurch schwieriger, eine tiefere Entspannung ist erforderlich um die Plattform zu erreichen.

Falls das Objekt sich weder kaum nach unten noch nach oben bewegt, setzen sie die Empfindlichkeit auf einen höheren Wert. Mehr Empfindlichkeit bedeutet eine schnellere Reaktion in beide Richtungen. Das Objekt wird auf die Veränderungen Ihres Hautwiderstandes stärker reagieren.
 
U 3
 

Beginnen Sie mit Level I, Stufe A wie bei Übung 2. Nun versuchen Sie aber auch die Landefläche auf Stufe B zu erreichen. Das Objekt bewegt sich horizontal und Ihr Ziel ist es zu landen, bevor das Objekt die rechte Bildschirmseite erreicht hat.

Anmerkung

Die horizontale Bewegung verursacht ein wenig Stress in Ihrem System. Sie haben nicht so viel Zeit um zu entspannen, wie in der Stufe A.
Hier möchten Sie den Stress in einer vorgegebenen Zeit reduzieren. Wenn Sie es beim ersten Mal nicht schaffen zu landen, wiederholen Sie Stufe B. Bei dieser Stufe haben Sie sich mehr zu entspannen als bei A. Die „Zeitvorgabe“ (time scale) steuert die horizontale Bewegungsgeschwindigkeit des Objektes.
Stellen Sie die Zeitvorgabe auf einen angenehmen Wert. Wie bei der Empfindlichkeit merkt sich das System den Wert bis zur nächsten manuellen Veränderung.

 
U 4
 

Beginnen sie wieder bei Level I, Stufe A wie in Übung 3. Wenn Sie Stufe C erreichen, machen Sie sich bewusst, dass Sie nur auf dem markierten Bereich in der unteren rechten Ecke des Bildschirmes landen können.
Wenn Sie die markierte, pulsierende Fläche versäumen, wiederholen Sie die Stufe C.

Anmerkung

Bei Stufe C ist es möglich, dass Sie das Ziel verfehlen, wenn Sie sich zu sehr entspannen. Die Besonderheit in diesem Trainingsmodul liegt darin, den Entspannungszustand auf einem bestimmten Niveau zu halten. Wenn sie zu sehr entspannen und das Objekt geht noch vor der vorgesehenen Landefläche nach unten, versuchen sie bewusst einen Erregungszustand herbeizuführen.
Experimentieren Sie dabei mit Ihren Gedanken oder Ihrer Atemtechnik und finden Sie heraus, wie es sich anfühlt, Ihren Hautwiderstand zu verändern, so dass das Objekt nach oben oder unten reagiert.

Wie ich bereits früher erwähnte, ist es sehr einfach sich durch einige schnell aufeinanderfolgende Atemzüge zu „energetisieren“. Verwenden sie es nur als „Notlösung“, sonst beschwindeln Sie sich selbst und verfälschen Ihren eigentlichen Trainingsfortschritt. An Stelle des beschleunigten Atmens, gebrauchen Sie Ihre mentale Stärke, um die Reaktion Ihres GSR zu steuern.

Wenn Sie beim ersten Mal die Landefläche verfehlen, kann es sein, dass Sie leicht frustriert darauf reagieren. Wie korrespondiert Frustration mit Stress?
Dieses Phänomen werden wir genauer bei den Übungen für Level 2 betrachten.

Sie können auch wieder direkt bei Stufe C starten, indem Sie auf das entsprechende Motiv im linken unteren Bildschirmbereich klicken.

 
U 5
 

Beginnen Sie wieder mit Level I, Stufe A wie bei der Übung 4. Wenn Sie nun Stufe D erreichen, vermeiden Sie es, dass das Objekt in die Wolken hineinfliegt. Die Form für den „wolkenfreien Bereich“ wurde so konzipiert, dass Sie sich zuerst mit dem Objekt hinunter und dann hinauf bewegen. Sie repräsentiert die physiologische Kurve von Entspannung und Aktivierung.

Weshalb zuerst entspannen und dann aktivieren?

Einigen Menschen fällt es leichter sich zu entspannen als sich zu aktivieren. Andere wiederum finden es sehr schwer sich zu aktivieren, sobald sie sich entspannen. Es kann für sie sehr hilfreich sein die Fähigkeit sich zu aktivieren, zu trainieren. Es ist auch eine natürliche physiologische Kurve für eine kurze Erholung und ich lade Sie ein, die Stufe D, und sei es nur für diesen Zweck, zu verwenden!

Bei der Stufe D spielt die Einstellung der „Empfindlichkeit“ und der „Zeitvorgabe“ eine wesentliche Rolle. Wenn Sie die „Empfindlichkeit“ sehr niedrig einstellen, haben Sie Ihren GSR sehr stark zu verändern, um durch die wolkenfreie Zone zu fliegen.
Dies entspricht  einer tieferen Entspannung und Reaktivierung in der Relation zum Anfangsniveau. Versuchen Sie die optimale Empfindlichkeits-Einstellung für sich herauszufinden.

 
U 6
 

Setzen sie die „Empfindlichkeit“ auf einen hohen Wert, zwischen 12 und 14, und die „Zeitvorgabe“ auf 5.
Beginnen Sie direkt mit Stufe D und vermeiden Sie es, in die Wolken zu fliegen. Nun reagiert das System sehr empfindlich auf ihre psychologischen Reaktionen und Sie haben sich innerhalb eines begrenzteren Wirkungsbereiches sehr ruhig zu halten. Das kann für Sie eine sehr schwierige Übung sein und ich schlage Ihnen vor, diese von Zeit zu Zeit zu wiederholen.

Wozu emotionale Balance?

Dies sind die ersten Trainingsschritte um nicht nur den Stresslevel in eine gewünschte Richtung zu verändern, sondern ihn auch für einige Zeit unverändert zu halten. Das wird Ihnen ein Gefühl von emotionaler Stabilität vermitteln, indem Sie lernen nicht auf innere oder äußere Reize zu reagieren oder sie zu übertreiben.
Eine noch fortgeschrittenere Übung werden Sie im „Custom Area“ von Level II „Balance“ finden.

 
U 7
 

Stellen sie die “Empfindlichkeit“ um ein oder zwei Punkte niedriger als Sie sie bei Übung 5 einstellten. Beginnen Sie nun mit dieser neuen Empfindlichkeitseinstellung durch alle vier Stufen A, B, C und D zu gehen.

Weshalb niedrigere Empfindlichkeit?

Diese Übung wird Ihnen dazu verhelfen Ihre mentalen Fähigkeiten zu festigen, um Stress, Entspannung und Konzentration bewusst zu steuern. Eine niedrigere Empfindlichkeit  ermöglicht Ihnen ein noch tieferes Entspannen.
Sie können die Übung von Zeit zu Zeit wiederholen, indem Sie die „Empfindlichkeit“ jedes Mal einen Punkt weiter runter setzen.

Nun sollten Sie fähig sein, die psychophysiologischen Grundlagen Ihrer Reaktionen zu beherrschen. Dieser Teil entspricht dem Grundgerüst des traditionellen Biofeedback –Trainings und ist für unseren nächsten Schritt zur Psychointeraktivität sehr wichtig.

Wenn Sie an dieser Stelle Schwierigkeiten haben, die Trainingsvoraussetzungen zu erfüllen, zögern Sie nicht mit den folgenden Übungen fortzufahren, aber bitte kehren Sie immer wieder konsequent zum Basis-Teil dieses Trainings zurück.

 
U 8
 

Gehen Sie zu Level II und wählen Sie in der linken oberen Ecke den roten Ball für „Digits“.
Beginnen Sie mit der ersten Schwierigkeitsstufe („Digits 1“). Versuchen Sie sich zu entspannen, während Sie sich auf die Aufgabe konzentrieren, die Zahlen der Reihe nach anzuklicken. Wenn Sie die Aufgabe in weniger als 3 Minuten gelöst haben, dann setzen Sie mit „Digits 2“ fort, ansonsten wiederholen Sie „Digits 1“. Beobachten Sie Ihren Stresslevel in Verbindung mit der sensomotorischen Aktivität und betrachten Sie sich nach jedem Durchgang Ihre Kurve.

Weshalb sensomotorische Tätigkeit im “relaxed focus”?

Das Schema zum Erzielen von Punkten bezieht in diesem und in den meisten anderen sensomotorischen Modulen ihre Zeit mit ein, die Sie brauchen,  um das Ziel zu erreichen, ihr „total average GSR“ verändert sich dadurch und auch das Niveau für Ihre Herausforderung und alle anderen in einem Modul spezifischen Parameter. Das heißt, dass ihre Punktezahl höher ist, wenn Sie das Ziel in kürzerer Zeit erreichen und Ihre Entspannung dabei so groß wie möglich ist. Manchmal kann es sogar sein, dass Sie eine gute Zeit haben, aber durch den dabei entstandenen Stress ist Ihre Punktezahl niedriger, als Sie hätten die Aufgabe etwas langsamer gelöst, dafür aber durchschnittlich 50 % Entspannung erreicht.

Die dahinterliegende Idee für das Schema der Punktezahl ist folgende:

Wir tendieren zu Stress, wenn wir eine Aufgabe termingerecht zu erledigen haben. Das ist ein völlig „natürliches“ Verhalten für die meisten von uns. In Notsituationen z. b. bei Kampf oder Flucht macht das Sinn. Aber ist dieser Stress tatsächlich auch bei geistiger Aktivität notwendig? Kann es  sogar sein, dass Stress, oder zu viel Adrenalin mich daran hindert konzentriert zu sein? Ist das nicht auch das sogenannte „blackout“ bei Prüfungen? Kommen „burn out“-Symptome von zuviel Stress?

Ihre Energie ist nicht grenzenlos und dieses Training hier ist eine moderne Form des persönlichen Energie-Management.

Nun stellen Sie sich vor, Sie können Ihren Adrenalinspiegel bewusst steuern. Dann sind Sie in der Lage für eine vorgegebene Aufgabe eine optimale Strategie zu wählen. Wenn es sich um eine mentale Aufgabe handelt, die Konzentration verlangt, dann könnte Ihre Strategie der „relaxed focus“ sein, um die Aufgabe zu erfüllen.

Vielleicht beobachten Sie in dieser Übung, dass Sie das Unvermögen eine bestimmte Zahl zu finden, nervös macht und dadurch Ihre GSR-Messung  unmittelbar nach oben schlägt. Achten Sie zukünftig auf solche Vorfälle und beobachten Sie, wie Ihre Reaktion sich verändert.

 
U 9
 

Wählen Sie eine von den „Mandala“ Versionen und suchen Sie sich einen beruhigenden Hintergrundklang aus. Setzen Sie „Amplify“ auf „-2“ oder „4“ und „time scale“ auf „2“. Betrachten Sie nun das Mandala und bringen Sie  es so schnell als möglich zum Rotieren. Bei hoher Geschwindigkeit scheinen sich die Mandalas in beide Richtungen gleichzeitig zu bewegen. Sobald Sie das Gefühl haben, Sie können das Mandala nicht mehr weiter beschleunigen, versuchen Sie es nach und nach zu verlangsamen und dann die Rotationsrichtung zu wechseln. Sie können das durch einen anderen, aktivierenderen Hintergrundklang unterstützen. Nachdem Sie auch hier ein Maximum erreicht haben, bringen Sie das Mandala wieder in Ruheposition.

Weshalb das Mandala zuerst in die eine Richtung und dann in die andere beschleunigen?

Wie Sie schon bei Übung 5 erfahren haben, ist es wichtig, dass Sie fähig sind, Ihren Stress- bzw. Entspannungszustand in beide Richtungen willentlich zu verändern.
Die rotierenden Mandala zu beobachten kann bei manchem wahrlich einen trance-ähnlichen Zustand hervorrufen. Die Idee für dieses Mandala-Modul entstand aus dem Eingangsbildschirm der Mental Games: Ein befreundeter Psychologe fragte mich, ob er diese rotierende Figur für Hypnose-Sitzungen in seinem Neurofeedback-Center in Zürich adaptieren könne. Aus diesem Grund gibt es bei diesem Modul die Einstellung „X“ bei „amplify“, wodurch die Rotation nicht vom GSR abhängig ist.
Daraus ergab sich der nächste Schritt, die Mandalas in Verbindung zum Stresszustand rotieren zu lassen. Viele Menschen berichten von wertvollen inneren Erfahrungen mit diesem Modul.  Auch bei Kindern ist das eines ihrer Lieblingsmodule. Diese Beobachtung überraschte mich, da ich nicht erwartete, dass dieses passive Modul für Kinder so interessant sei, die doch eher Aktion bevorzugen. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass es den psychointeraktiven Erfahrungen sehr nahe kommt, d.h. je mehr das Training die Anwender beschäftigt, umso mehr engagieren sie sich.

Die Mandala werden schneller rotieren, wenn Sie tiefer in sich gehen, sich auf die Rotation konzentrieren, die Sie wiederum mehr und mehr in diesen Prozess bringt.  Dabei gibt es eine unmittelbare Feedbackschleife zwischen Ihnen und dem PC.  Sie wird nicht immer bestehen, es kann sogar bedenklich sein, wenn Sie alleine in einen tiefen Trance-Zustand gehen,  ohne dass Sie schon einige bewusstseinsverändernde Erfahrungen haben. So können zum Beispiel viel mehr langvergessene Erinnerungen oder Gefühlen an die Oberfläche kommen, als Sie bereit sind sie anschauen zu wollen. Zum Glück haben wir eine natürliche GSR-Bremse und an einem gewissen Punkt ist die Schleife gesättigt.
Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um zum Startpunkt zurückzugehen oder sich sogar für eine kurze Zeit zu aktivieren, um dann in diesen Zustand mit dem Sie die Übung beendet haben, zurückzukehren.

Wie schon im ersten Teil dieses Handbuches beschrieben, können Sie dieses Modul als Unterstützung verwenden, um einen bestimmten mentalen Zustand zu erreichen.

 
U 10
 

Wählen Sie den Bereich “Focus” aus dem Level II. Beginnen Sie mit der ersten Schwierigkeitsstufe. Versuchen Sie einen mentalen Zustand zu finden, in welchem Sie so entspannt wie möglich sind und dabei aufmerksam und konzentriert bleiben. Beachten Sie, dass das ein anderer „Fokus“ ist, ich nenne ihn den „open focus“. Sie haben sich dabei auf Details zu konzentrieren, ohne dass Sie dabei den Gesamtüberblick verlieren dürfen.
Wenn Sie die mit „Focus I“ fertig sind, machen Sie weiter mit den nächsten beiden Schwierigkeitsstufen.

Weshalb “open focus”?

Die Idee zu diesem Modul entstand, als ich Modern Arnis, eine philippinische Kampfkunst, trainierte. Dabei sind komplexe Bewegungen mit einem Spezialstock für Angriff und Verteidigung notwendig. Ich habe mich zu konzentrieren, um den Körper meines Partners im Detail wahrzunehmen und gleichzeitig habe ich mit meinem Fokus „offen“ zu bleiben um seinen ganzen Körper und die Umgebung nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Details sind notwendig, um gegenwärtig zu agieren, und der Gesamtüberblick ist erforderlich, um die kommenden Aktionen „vorherzusehen“. Auch ein anderer Aspekt war in diesem Training für mich sehr wichtig: mich nicht zu verspannen, aber schnell und präzise zu reagieren. Jeder Spieler hat auch seine eigenen speziellen Bewegungen, die für seine Strategie typisch sind. Es war in diesem Training von Nutzen, die persönlichen Aktionen des Partners zu erkennen, sich einzuprägen, sie vorauszusehen und seine Strategie zu sabotieren.

Aus diesen Erfahrungen im Bereich der Kampfkunst entwickelte sich das „Fokus-Modul“.

Das Bild, das sie anklicken, entspricht dem Detail. Im gleichen Moment
haben Sie acht zu geben, welches Bild als nächstes zufällig folgt. Dabei ist es auch erforderlich, die Aufmerksamkeit vom Gesamtbild nicht zu verlieren. Sie haben sich dabei zu entspannen, sonst verringert sich ihr Endergebnis.

Sie können auch versuchen mit Ihrer Erinnerung an die Reihenfolge der Bilder zu arbeiten um Ihr Gedächtnis zu stärken.

Meine Frau hatte Schwierigkeiten ihre Aufmerksamkeit konzentriert zu halten und verspannte sich sehr während des Modern-Arnis Trainings.
Nachdem sie einige Zeit die Übung „Focus“ machte, konnte sie ihre Fähigkeit erfolgreich vom virtuellen Training auf Modern Arnis umsetzen.

 
U 11
 

Wählen Sie “Music Plot” aus Level II. Beginnen Sie mit der ersten Option. Schließen Sie Ihre Augen und hören Sie auf die Hintergrundgeräusche. Versuchen Sie einen Zustand größtmöglichster Entspannung zu finden.   Beachten Sie, dass es hier wieder um einen anderen „Fokus“ geht, ich werde ihn den „inneren Fokus“ nennen. Sie können sich auf Ihre inneren Gedanken, Gefühle und ihr Körperbewusstsein konzentrieren. Das einzige Feedback erhalten Sie über Ihr Gehör, indem die Klänge sich mit Ihrer GSR verändern.

Weshalb “inner focus”?

Auch hier machte mein Neurofeedback-Freund aus Zürich wertvolle Bemerkungen. Er bekundete sein Interesse an einem Modul, welches ihm die Möglichkeit gab, für längere Zeit am Bildschirm den GSR seiner Klienten zu betrachten, während sein Klient nur das Feedback seines GSR-Zustandes über den Kopfhörer bekam.
Hier handelt es sich wieder um eine klassische Biofeedback-Anwendung mit einem einfachen Feedback.
Aber trotzdem ist es ein sehr nützliches Instrument, um mit den inneren Zuständen zu arbeiten. Einige finden es einfacher sich zu entspannen, während sie die Augen geschlossen haben. Es kann auch sehr nützlich sein, während Sie progressive Körperentspannung, eine Mind-Machine-Session oder eine Meditation machen. Achten Sie darauf, wie ihr Hautwiderstand sich verändert, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit von der Außenwelt nach Innen richten.

Fragen:

  • Wie verändert sich Ihre GSR, wenn sie etwas Beruhigendes, etwas Aufregendes und etwas, was Sie wütend macht, visualisieren?
  • Was geschieht mit den Höhen und Tiefen Ihrer GSR-Kurve in solchen Situationen
 
U 12
 

Wählen Sie “Insects 2” aus Level II. Nun spielen Sie mit der positiven Biofeedbackschleife: die Geschwindigkeit der Insekten wird größer, wenn Sie sich stressen oder verlangsamt sich, wenn Sie sich konzentrieren und entspannen. Setzen Sie „amplify“ auf „4“ und „time scale“ auf „3“ oder „4“.
Spielen Sie „Insects 2“ mehrere Male hintereinander. Wenn sich die Insekten für Sie zu schnell bewegen, dann setzen Sie „time scale“ höher, um Sie zu verlangsamen.

Weshalb “positive Schleife” ?

Mit der Erklärung der positiven Biofeedback-Schleife kommen wir der Idee der Psychointeraktivität einen Schritt näher. Nun gibt es eine direkte Wechselwirkung zwischen der Schnittstelle Computer und Ihrem emotionalen Zustand, indem sich der Spielablauf in Bezug auf Ihren inneren Erregungszustand verändert.

Die positive Schleife ist gut für den Start geeignet. Dabei sehen Sie, welche Strategie notwendig ist, um die Ameisen zu fangen, welche ganz wahllos herumkriechen. Viele Menschen reagieren darauf zuerst mit Stress. Dadurch wird die Situation schlimmer, da Stress die Ameisen beschleunigt und sie werden noch schwieriger zu fangen.
Was halten Sie von einer Veränderung Ihrer Strategie in diesem Fall? Entspannen und konzentrieren Sie sich zuerst und dann beginnen Sie die Insekten zu fangen. Die freiwillige Veränderung Ihrer Strategie ist eine von den Hauptschlüsseln im Energie-Management. Wenn es Ihnen möglich ist, in einer Stresssituation entsprechend zu reagieren, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Sie sind nicht länger Sklave Ihrer eigenen, unkontrollierbaren Reaktionen.

Alles was Sie zu tun haben, ist es mehrere Male zu probieren, und Sie werden fühlen und auf dem Bildschirm sehen, wie sich Ihre Strategie verändert. Versuchen Sie sich an diesen mentalen Wendepunkt zu erinnern, so können Sie ihn in realen Situationen abrufen.

Wenn es Ihnen nicht möglich ist, Ihren Stress-Zustand mit der Positiven Biofeedbackschleife nach 10 Versuchen zu verringern, dann gehen Sie zuerst zu „Insects 3“, der Negativen Biofeedbackschleife (Übung 14) und setzen Sie am nächsten Tag mit dieser Übung fort.

Wenn Sie schon ein erfahrener Spieler sind und die beste mentale Strategie in diesem Modul erreichen (GSR verändert sich um mehr als 30%, Score mehr als 2000), dann verweilen Sie länger bei der nächsten Übung.

 
U 13
 

Wählen Sie “Music Plot 2“. Beginnen Sie das Training mit der folgenden Einstellung: „5“ bei „amplify“ und „30“ bei „time scale“. Schließen Sie Ihre Augen und gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit die Zeit zurück. Ereignis um Ereignis, bleiben Sie dabei nicht zu lange bei einem Ereignis in Ihrem Leben. Gehen Sie soweit zurück, wie es ungefähr in einer Zeitspanne von 15 Minuten möglich ist. Hören Sie dabei auf die Veränderung der Klänge.

Weshalb eine andere Möglichkeit der GSR-Auswertung?

 Der Bewertungs-Algorithmus von „Music Plot 2“ ist etwas anders als bei „Music Plot 1“. Die erste Version zeigt Ihnen den normalen, einfachen Weg der Auswertung: die relative Veränderung zu Ihrem Ausgangswert. Der Startwert wird aus den ersten 5 Sekunden nach dem Start errechnet.
Bei der zweiten Version von „Music Plot“ berechnet sich die Veränderung relativ zum Gesamtmittelwert. Hier reguliert sich das System selbst und ermöglicht es, die lokalen Veränderungen aufzuzeigen.

Ihre Vergangenheit zu durchschreiten während Ihr Hautwiderstand gemessen wird, gibt Ihnen zusätzlich Information über Sie selbst.

Fragen:

  • Können Sie sich entspannen bei bestimmten  Erinnerungen, oder werden Sie noch immer wütend, traurig oder frustriert, sodass Sie das Energie kostet?
  • Sind Sie Ihren Erinnerungen gegenüber gleichgültig oder regen Sie sich noch immer auf angenehme oder unangenehme Weise auf?
 
U 14
 

Wählen Sie “Insects 3“ aus Level II. Nun spielen Sie mit der negativen Biofeedbackschleife: die Geschwindigkeit der Objekte vergrößert sich, je mehr Sie sich konzentrieren und entspannen oder verlangsamt sich, wenn Sie sich stressen. Setzen Sie „amplify“ auf „4“ und „time scale“ auf „2“ oder „4“. Spielen Sie „Insects 3“ mehrere Male hintereinander. Wenn sich die Insekten zu schnell oder zu langsam bewegen, verändern Sie entsprechend den „time scale“.

Weshalb „negative Schleife“?

Bei dieser Übung haben wir die umgekehrte Situation zur Übung 12, der „positiven Schleife“.  Hier können Sie Ihre höchstmögliche, sensomotorische Leistungsfähigkeit trainieren. Sie können trainieren, schneller, konzentrierter und entspannter zu spielen.

Diese Schleife ist auch zum Beginnen für diejenigen geeignet, die Schwierigkeiten bei der positiven Schleife haben: überreagierende, hyperaktive Kinder oder Erwachsene. 

Sie können die negative Schleife auch als Übung verwenden, um sich anzuregen, um zu gewinnen. Setzen Sie „time scale“ auf „1“ und „amplify“ auf „4“. Nun können Sie nur dann gewinnen, wenn Sie wirklich zornig sind. Für manche ist das schwieriger, als sich zu entspannen.

 
U 15
 

Wählen Sie „Drops 3“, negative Schleife aus Level II. Setzen Sie „time scale“ auf „16“ und „amplify“ auf „4“. Benützen Sie bei dieser Übung nicht den Eimer und lassen Sie einfach die Regentropfen fallen.
Schließen Sie Ihre Augen und entspannen Sie sich. Die Regentropfen fallen viel häufiger, je mehr Sie sich entspannen. Wenn das Spiel vorbei ist, gehen sie zu „Drops 2“, positive Schleife. Ihre Aufgabe ist es nun, das Spiel der fallenden Tropfen so weit wie möglich auszudehnen. Je mehr Sie sich entspannen, um so weniger Regentropfen fallen. Wiederholen Sie diese Serie von negativer und positiver Schleifen mehrere Male.

Weshalb  “Negative und positive Schleife”?

Wir tendieren dazu uns mit einer Strategie zu verfestigen. Wenn Sie einmal die negative Schleife und gleich darauf die positive Schleife wählen, unterbricht das Ihr inneres Schema.

Fragen:

  • Wie fühlt es sich für Sie an, wenn die Regentropfen bei der negativen Schleife schneller fallen, wenn Sie sich entspannen?
  • Wie fühlt es sich an, wenn die Tropfen bei der positiven Schleife langsamer fallen, wenn Sie sich entspannen?
  • Welche Schleife ist für Sie angenehmer?
  • Können Sie umschalten von einem bevorzugten Schema/Taktik, falls Sie die haben?
 
U 16
 

Wählen Sie  aus der „Costum Area“ von Level II  “Virtual Dance”, positive Schleife. Setzen Sie „time scale“ auf „2“, „4“ oder falls nötig sogar auf „8“ und „amplify“ auf „4“. Spielen Sie ein oder zwei Mal.

Weshalb  “ Geduld erlernen”?

Geduld ist eine mentale Tugend, die Sie erlernen können. In diesem Modul, arbeiten  Sie mit der positiven Schleife. Lernen Sie, sich nicht jedes Mal aufzuregen, wenn Sie einen Fehler machen und wieder von vorne beginnen müssen. Nehmen Sie an, dass ihre psychophysiologische Reaktion auf Grund von Fehlern und Misserfolg nicht notwendigerweise mit Aufregung und ihren Folgen gekoppelt ist. Anstatt eines roten Kopfes oder schwitzenden Händen, indem Sie den Kopf verlieren und noch mehr Fehler machen, können Sie es managen, entspannt und konzentriert zu bleiben.

Fragen:

  • Wie geht es Ihnen, wenn Sie einen Fehler machen?
  • Nehmen Sie, jedesmal wenn Sie einen Fehler machen,  typische Erregungsspitzen bei Ihrer GSR-Kurve wahr?
 
U 17
 

Wählen Sie aus Level II das Modul “Reaction 2“, die positive Schleife. Setzen Sie „time scale“ auf „2“ oder „4“ oder, falls nötig, sogar auf „8“ und „amplify“ auf „4“. Spielen Sie diese Übung ein oder mehrere Male durch.

Weshalb  “ Reaktion trainieren”?

Hier haben Sie die Möglichkeit zu lernen, so schnell wie möglich zu reagieren. Ihre Reaktion ist erforderlich, wenn fünf gleiche Objekte am Bildschirm erscheinen. Je schneller Sie diese spezifische Situation wahrnehmen und unmittelbar reagieren, umso besser ist Ihre Punktezahl. Wenn Sie den Modus der positiven Schleife spielen, haben Sie durchschnittlich etwas mehr Zeit, um zu entspannen und konzentriert zu sein. Die einzelnen Abfolgen geschehen rein zufällig. Erwartung kann zu Stress führen und Ihre Reaktionsfähigkeit mindern. Schon wie im „Focus“-Modul können Sie auch hier erlernen, schneller zu reagieren und sich dabei nicht abzuhetzen.
 
U 18
 

Wählen Sie aus Level II im Modul „Custom Area“ das Spiel „Balance“ mit der positiven Schleife. Stellen Sie „time scale“ auf „15“ und „amplify“ auf „5“. Versuchen Sie die Pfeile für 5 Minuten in Balance zu halten. Machen Sie diese Übung zwei Mal. Danach setzen Sie „time scale“ auf „5“ und „amplify“ auf „10“ und machen Sie wieder 2 Durchgänge zu je 5 Minuten. In der letzten Runde entspannen Sie sich ganz langsam, ohne dabei die Pfeile aus der Balance zu bringen.

Weshalb  “ Emotionale Balance”?

Emotionale Balance versteht sich hier als Fähigkeit, Ihr mentales System, durch die GSR dargestellt, vor schnellen Veränderungen zu bewahren. Dabei erlernen Sie in einem bestimmten Erregungszustand für längere Zeit zu bleiben oder zumindest einen Zustand sehr langsam zu verändern, sodass Ihr inneres System genügend Zeit hat, sich umzustellen. Das ist bloß eine andere Strategie, die sich Stabilität nennt. 

Fragen:

  • Können Sie sich langsam entspannen?
  • Wann kommen die Pfeile aus dem Gleichgewicht?
  • Wie reagieren Sie, wenn die Pfeile aus dem Gleichgewicht geraten?
  • Können Sie sich Situationen in Ihrem Leben vorstellen, wo Sie diese Strategie der inneren Balance nutzen können?
 
U 19
 

Gehen Sie zurück zu Level I und verwenden Sie diese letzte Übung um durch Stufe A, B, C und D zweimal zielstrebig durchzugehen. Speichern Sie und drucken Sie das Ergebnis der Kurve und die Punkte aus. Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit den Ergebnissen der Übung 7 am 5. und am 6. Tag.

Weshalb  “ Letzte Kontrolle”?

Wenn Sie die Ergebnisse von Level I und Level II vergleichen, gibt Ihnen das die Möglichkeit zu sehen, ob Sie sich im klassischen Biofeedbackbereich verbessert haben, nachdem Sie eine Reihe von psychointeraktiven Modulen aus Level II gespielt haben. Ich hoffe sehr, dass Sie nun viel bessere Ergebnisse haben, als zu Beginn des Trainings, wo Sie am ersten Tag in Level I eingestiegen sind oder da wo sie Level I am 6. Tag wieder verlassen haben.

Gehen Sie nun zurück zu „Entry“ und schauen Sie bei „Progress Data Base“ auf Ihr Ergebnis aus den letzten zwei Wochen ..... Vielleicht sieht Ihr Graph so ähnlich gut aus: Progres
 

www.verim.eu

Tel.  +49 606 368 333 22
Tel.  +48 510 259 888
Tel.  +41 44 586 41 77
mental games email